Die Weinhandlung Oertel
Seit 1874. Fünf Generationen. Eine Leidenschaft.
Es gibt Orte, die man nicht einfach betritt. Man taucht in sie ein.
Sechs Meter unter den Pflastersteinen der Coburger Altstadt, in den Gewölben des ehemaligen herzoglichen Zeughauses, lagern unsere Weine in kühler Stille. Wo einst Harnische und Waffen der herzoglichen Garde ruhten, findet heute Wein aus aller Welt sein ideales Zuhause. Gleichbleibende Temperaturen, jahrhundertealtes Natursteingemäuer, keine Kompromisse. Dieser Keller ist nicht gebaut worden. Er ist gewachsen. Und er ist das Fundament von allem, was wir tun.
Von der Weinstube zum Weinhaus.
1874 eröffnet Ludwig Oertel am Coburger Theaterplatz eine Konditorei mit Weinstube. Was bescheiden beginnt, wächst mit großer Zielstrebigkeit zu einem der angesehensten Weinhäuser Oberfrankens. 1898 folgt die Krönung: Herzog Alfred von Coburg ernennt die Weinhandlung Oertel zum herzoglichen-sächsischen Hoflieferanten. Die original besiegelte Urkunde bewahrt die Familie bis heute. Nicht als Dekoration, sondern als tägliche Erinnerung an den Anspruch, dem wir verpflichtet sind.
Persönlich. Handverlesen. Seit fünf Generationen.
Rainer, Ursula und Florian Oertel führen das Haus heute in fünfter Generation. Wir reisen selbst zu unseren Winzern, verkosten Jahrgänge bei der Ernte und entscheiden persönlich, was gut genug ist für unsere Kunden. Unsere Direktimporte aus Italien und Frankreich entstehen aus echten Beziehungen zu Weingütern, die wir kennen und denen wir vertrauen.
Kein Algorithmus. Kein anonymes Sortiment. Jede Flasche trägt unsere persönliche Empfehlung.
Was uns antreibt.
Wein ist für uns kein Produkt. Er ist das Ergebnis von Arbeit, Geduld, Boden, Klima und Leidenschaft. Und er verdient es, mit demselben Respekt behandelt zu werden, mit dem er entstanden ist.
Deshalb lagern wir ihn so, wie er es braucht. Deshalb beraten wir so, wie wir selbst beraten werden möchten. Und deshalb geben wir unseren Namen für jede einzelne Flasche, die unser Haus verlässt.
Das ist die Verpflichtung, die wir 1874 eingegangen sind. Und die wir jeden Tag aufs Neue einlösen.


